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außerhalb des Hauses


Hinweise auf Veranstaltungen außerhalb des Sudetendeutschen Hauses

Eintritt frei, soweit nichts anderes vermerkt

Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch bei den Veranstaltern, ob der Termin stattfindet und beachten Sie die Hinweise zur Anmeldung.


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Digitale Ausstellung



Verblichen, aber nicht verschwunden

Deutsche und tschechische Studenten auf Spurensuche im Böhmerwald: Friedhöfe, Kirchen, Museen, historische Stadtkerne und verschwundene Ortschaften vermitteln Erinnerungen an die einst hier ansässige deutschsprachige Bevölkerung. Aus Fotomaterial, das mit persönlichen Texten ergänzt wurde, entsteht eine Ausstellung, die im Herbst 2020 auf Wanderschaft geht. Digital ist sie bereits jetzt auf der Website des Adalbert Stifter Vereins zu sehen.



Veranstalter: Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein

www.stifterverein.de


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Freitag, 29. Mai – Mittwoch, 30. Oktober

Ausstellung

„Hertha“ von Filip Raif und Dr. Serafine Lindemann

2020 feiert Hertha Lindemann ihren 100. Geburtstag. Sie ist 1920 auf dem Gut Kunzendorf in der Altvaterregion, in Mährisch-Schlesien, das heute zu Tschechien gehört, auf die Welt gekommen. Die Familie war mehrsprachig: In Herthas Elternhaus war Deutsch ebenso zu hören wie Französisch; später lernte sie auf der Schule als weitere Sprache Tschechisch. Nach dem Abitur ging Hertha nach Prag und nahm dort ein Studium an der Karls-Universität auf. Nach der Vertreibung 1945 verschlug es sie zunächst nach Schweden, später nach Deutschland, wo sie sich in Hamburg niederließ. Die Heimat gehörte jedoch für Hertha nie zur Vergangenheit: trotz ihres hohen Alters hat sie die Region Altvaterland wiederholt besucht und Kontakte zu ihren neuen tschechischen Bewohnern aufgenommen. Filip Raif ließ sich von ihrer Geschichte zur grafischen Novelle „Hertha“ inspirieren, die die Grundlage für die gleichnamige Grafikausstellung bildet. Herthas Tochter, die Projekt- und Ausstellungskuratorin Dr. Serafine Lindemann, wirkte bei dem Projekt mit. Die Zusammenarbeit zwischen Hertha und Serafine Lindemann und Filip Raif entwickelte sich im Rahmen des deutsch-tschechischen Kunst-, Literatur- und Musikfestivals „Im Zentrum“/„V centru“ in der Region Altvaterland. 2019 gestaltete Filip Raif zu Ehren von Hertha Lindemann einen Raum im Festival-Haus.
Filip Raif ist ein tschechischer Grafiker und Plakatkünstler mit Sitz in Freiwaldau/Jeseník, in der Altvaterregion. Er absolvierte die Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag. Filip Raif entwirft Buchillustrationen, Produkt- und Firmendesigns. In seinen individuellen Projekten setzte er sich wiederholt mit Sujets und Motiven aus der Geschichte der Altvaterregion auseinander. Raif ist Teilnehmer zahlreicher Ausstellungen in und außerhalb Tschechiens.

Ausstellungsort: Flur, 2. Stock, Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag (werktags) 10.00 bis 20.00 Uhr

Veranstalter: Haus des Deutschen Ostens

www.hdo.bayern.de


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Freitag, 18. September, 16.00 – 23.00 Uhr

Traditionen

Herbstfest in der Gaststätte

Grußwort
: Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, MünchenSeit 2016, immer am letzten Freitag vor dem Oktoberfest, veranstaltet das HDO ein Herbstfest, das für die Tradition von Gemeinschaft und Geselligkeit unter den Deutschen im östlichen Europa steht. Aufgrund der Corona-Krise findet es in diesem Jahr in einem neuen Format statt: als „Herbstfest in der Gaststätte“. Vertreter landsmannschaftlicher Gruppen, die an diesem Abend zusammenkommen, tragen deutsche Trachten aus Schlesien und Pommern, Böhmen und Mähren, Siebenbürgen und dem Banat. Die Wirtin der HDO-Gaststätte, Annerose Kloos, bietet auf der Speisekarte ihrer Restauration Spezialitäten aus den vielfältigen kulinarischen Traditionen dieser Regionen an. Auch ein volksmusikalisches Rahmenprogramm wird, unter Einhaltung des Hygienekonzepts der Gaststätte, geboten.


Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, München

Das „Herbstfest in der Gaststätte“ findet unter Vorbehalt einer positiven Entwicklung in der Corona-Krise statt. Wir bitten Sie, die Bedingungen der Anmeldung und weitere Informationen frühestens ab dem 1. September über die HDO-Pforte telefonisch (unter: 089-44 99 93 0) oder per Email (unter: poststelle@hdo.bayern.de) zu erfragen.

Veranstalter:
Haus des Deutschen Ostens

www.hdo.bayern.de


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24. September bis 6. November 2020 (ohne Vernissage)

Doppelausstellung



1. In Böhmen und Mähren geboren – bei uns (un)bekannt?
2. Bedeutende Tschechen



Präsentation zweier Ausstellungen: In Böhmen und Mähren geboren in Neukirchen b. Hl. Blut präsentiert zwölf deutschböhmische Persönlichkeiten.
Bedeutende Tschechen in Eschlkam thematisiert die Beziehung fünfzehn prominenter Tschechen zur deutschen Kultur und Sprache und zur Habsburgermonarchie.

Ausstellungsorte: Neukirchen b. Hl. Blut, Wallfahrtsmuseum, Marktplatz 10
Eschlkam, Waldschmidt-Saal im Rathaus, Waldschmidtplatz 2
Ausstellungsdauer: Donnerstag, 24. September – Freitag, 6. November 2020

Öffnungszeiten: Neukirchen: Di–Fr 9–12 und 13–17 Uhr
Sa, So, Feiertage 10–12 und 13–16 Uhr

Eschlkam: Mo–Do 8–12 und 13–17 Uhr,
Fr 8–12 und 13–15 Uhr

Freier Eintritt

Veranstalter:
Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein

www.stifterverein.de


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Freitag, 16. Oktober 2020 – Samstag, 10. April 2021

Ausstellung

Wer bin Ich? Wer sind Wir? – Zu Identitäten der Deutschen aus dem östlichen EuropaDie HDO-Ausstellung „Wer bin Ich? Wer sind Wir?“ fragt nach Identitäten von Deutschen aus dem östlichen Europa. Es geht ihr dabei um Dialekte wie das Siebenbürgisch-Sächsische; um Bräuche und Traditionen wie die oberschlesische Barbarafeier; um Kleidung wie die Waitzacker Bauerntracht aus Pommern; um heimatliche Gerichte; um religiöse Besonderheiten wie die schlesische Liturgie; um Heimat und prägende Geschichtsereignisse, wie die Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg.Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Interviews mit Personen, die über diese und andere Aspekte ihrer Identität berichten und sich mit der Bedeutung der Sprachen, der Musik, der Familiengeschichte, der Traditionen und der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe für ihr Leben und ihr Selbstverständnis auseinandersetzen

Ausstellungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10.00 bis 20.00 Uhr, in den Weihnachtsferien geschlossenFreier Eintritt

Veranstalter:
Haus des Deutschen Ostens

www.hdo.bayern.de


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Dienstag, 27. Oktober, 19.00 Uhr

Lyrikabend mit Musik

Wie oft ist die dunkle Wolke über uns hinweggezogen

Lesung von 1945–1949 entstandenen Gedichten des Journalisten und Schriftstellers Pavel Kohn (1929–2017). Als Überlebender der Konzentrationslager Theresienstadt, Auschwitz und Buchenwald gehörte auch er zu den von Přemysl Pitter geretteten Kindern. Nach seiner Emigration 1968 war er bis 1990 Redakteur bei Radio Free Europe.
Über sein frühes Werk sprechen Rut Kohn, Rachel Kohn, Jan Picman und Georg Thuringer. Piano: David Kohn

Veranstaltungsort: Tschechisches Zentrum, Prinzregentenstraße 7, München

Freier Eintritt / Anmeldung erforderlich bei: ccmunich@czech.cz



Veranstalter: Tschechisches Zentrum München in Kooperation mit dem Kulturreferenten für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein

www.stifterverein.de
http://munich.czechcentres.cz


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Samstag, 24. Oktober 14:00 bis 15:30 Uhr

Gedenkveranstaltung

Gedenkfeier Adalbert Stifter

Kurze Einleitung über Adalbert Stifter, danach stellt uns die Kulturreferentin, Frau Gabi Strobl, den Schriftsteller und Journalisten Josef Rank vor. Josef Rank wurde am 10. Juli 1816 in Friedrichsthal/Böhmerwald geboren, gest. am 27. März 1896 in Wien.

Veranstaltungsort: beim Adalbert-Stifter-Denkmal auf dem Böhmerwaldplatz in München

Veranstalter: Deutscher Böhmerwaldbund e.V.

www.boehmerwaldbund.de


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Donnerstag, 29. Oktober, 18.00 Uhr

Preisverleihung



Otokar-Fischer-Preis

Bereits zum dritten Mal wird in Prag der Otokar-Fischer-Preis für herausragende germanobohemistische geisteswissenschaftliche Arbeiten verliehen. Ab diesem Jahrgang vergibt das Institut für Literaturforschung [Institut pro studium literatury] den Preis zusammen mit dem Adalbert Stifter Verein.



Veranstaltungsort:
Goethe-Institut, Masarykovo nábřeží 32, Prag

Freier Eintritt / Anmeldung erforderlich (s. Hinweise auf der Website www.stifterverein.de)

Veranstalter: Adalbert Stifter Verein, Institut für Literaturforschung Prag und Goethe-Institut Prag



www.stifterverein.de
www.ipsl.cz/d-institut
https://www.goethe.de/ins/cz/de/ver.cfm


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Dienstag, 3. November, 19.00 Uhr

Podiumsdiskussion

Alles Geschichte?



Über das mitteleuropäische Erbe in der tschechischen Gegenwartsliteratur diskutieren die beiden Schriftsteller Dora Kaprálová (Berlin) und Marek Toman (Prag).
Moderation: Andreas Breitenstein (Neue Züricher Zeitung)
Im Rahmen des Projekts Shared Heritage – Gemeinsames Erbe des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa



Veranstaltungsort:
Münchner Stadtbibliothek am Gasteig, Rosenheimer Straße 5, München



Freier Eintritt / Anmeldung erforderlich unter evveno.com/alles-geschichte

Veranstalter: Adalbert Stifter Verein, Münchner Stadtbibliothek, Mittel Punkt Europa



www.stifterverein.de
https://www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen


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Sonntag, 15. November, 16.00 Uhr

Ausstellungseröffnung



Petra Flath: Porträts aus Böhmen und Mähren



Im Rahmen der Wiedereröffnung des Isergebirgs-Museums in Neu-Gablonz wird diese Ausstellung der Münchner Fotografin Petra Flath gezeigt: Großflächigen Schwarz-Weiß-Porträts von Persönlichkeiten aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit oder ihres privaten Engagements im deutsch-tschechischen Bereich für Verständigung eingesetzt haben.

Veranstaltungsort: Isergebirgs-Museum, Bürgerplatz 1 (Gablonzer Haus), Kaufbeuren-Neugablonz



Öffnungszeiten: Bis 07. März 2021, täglich außer Montag von 13.00 bis 17.00 Uhr



Keine Vernissage für die Öffentlichkeit



Veranstalter: Adalbert Stifter Verein und Isergebirgs-Museum Neugablonz



www.stifterverein.de
www.isergebirgs-museum.de


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Donnerstag, 10. Dezember, 19.00 Uhr

Vortrag

Das Omnium-Jahr 2020 in der Denkmalpflege

Barbora Větrovská und Jakub Děd berichten über verwaiste, gerettete und renovierte Denkmäler, über die umfassende Dokumentation der deutschen Friedhöfe im Bezirk Aussig und über ihre Herzensangelegenheit – die Wiederherrichtung des Mausoleums der Familie Dittrich in Schönlinde. Die Referenten stehen für Fragen des Publikums zur Verfügung.

Veranstaltungsort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, München

Freier Eintritt / Anmeldung dringend erforderlich unter schmalcz@sudeten.de oder Heimatpflege der Sudetendeutschen, Hochstraße 8, 81669 München

Veranstalter: Sudetendeutsche Heimatpflege

www.sudetendeutsche-heimatpflege.de


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